Learning how to learn Woche 4 (erste Lerneinheit)

Die letzte Woche des MOOCs „Learning how to learn“ steht unter dem Motto „How to become a better learner„.

Zwei Tips zu Beginn der Lerneinheit:
Körperliche Aktivität kann helfen neue Neuronen im Hirn zu bilden, besser als jedes Medikament, das es auf dem Markt gibt.
Übung macht den Meister, aber man muss sein Hirn darauf vorbereiten etwas zu lernen. Quasi sich vorstellen, was gelernt werden soll.
Im zweiten Video wird erklärt, wie Metaphern und Analogien dazu verwenden werden können, besser zu lernen.
Sich etwas methaphorisch, also in einem ähnlichen Kontext, vorzustellen, kann helfen es besser im Gedächtnis zu behalten. Hier gilt: Je bildlicher die Vorstellung, desto besser die Gedächtnisleistung. Manchmal kann es auch helfen sich selbst im Kontext des zu Lernenden vorzustellen. Metaphern und Modelle sind oftmals wichtig um die Grundidee eines Konzeptes oder einer Idee zu verstehen.

Anm. In der deutschen Sprache werden solche Metaphern oft „Eselsbrücke“ genannt.

Beim Erlernen einer neuen Sportart verhält es sich ähnlich wie beim Lernen in naturwissenschaftlichen Fächern. Durch häufiges Wiederholen, beziehungsweise nach häufigem Lösen kleinerer Aufgaben, beginnt man das WIE und WARUM hinter den Aufgaben zu verstehen.

Bei einem weiteren Video geht es darum, dass sich Menschen mit einem größeren Arbeitsgedächtnis zwar schneller mehr merken können, ihnen jedoch kreative Dinge schwerer fallen.

Nach der ersten Lerneinheit folgt ein kurzes Quiz mit 4 Fragen.

 

Feedback Webinar vom 29. Mai 2017

Heute möchte ich ein paar Worte über das stattgefunde Webinar am 29. Mai 2017 über das Thema „virtuelle Mobilität“ äußern.

Kurz zum Ablauf: Professoren der Uni Salzburg mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten, Studenten der Uni Salzburg, Professoren der Uni in Schweden und Studenten der Uni Schweden trafen sich am 29. Mai 2017 um 09:00 Uhr online um über das Thema „virtuelle Mobilität“ zu sprechen. Für mich ganz was Neues.

Auch wenn ich quasi mit dem Internet aufgewachsen bin, zu den „digital natives“ gehöre, war es für mich das erste Mal, dass ich an einem Webinar teilgenommen habe. Um ehrlich zu sein habe ich mich zu Beginn nicht ganz wohl gefühlt – die Unwissenheit was auf mich zukommt hat mich ein wenig nervös gemacht. Die ganze Schul- und Unilaufbahn war man es gewöhnt in einem Raum mit den Anderen zu sitzen, vorne der/die Lehrende der uns mehr oder weniger aktiven Schülern/Studenten Sein/Ihr Wissen vermittelt. Beim Webinar war ich mit einer neuen Situation konfrontiert und wusste nicht ganz genau wie agieren, weil ich auch nicht wusste, wie ein Webinar abläuft. Müssen alle etwas sagen, kann man auch per Chat sich äußern, wie wissen die anderen, dass man etwas sagen möchte? Zudem wurde auf Englisch gesprochen – was kein Problem darstellt, doch auf der Uni, musste ich fast nie Vorträge auf Englisch halten, deshalb besteht noch eine größere Hemmschwelle etwas zu sagen. A propos Vorträge halten – gelernt habe ich wie ich in einem gemeinsamen Raum vorne stehe und meine Präsentation halte. Nicht gelernt habe ich, wie ich die Sache online vor Publikum mache.

Frau Prof. Maier-Rabler hat erwähnt, dass auf Hochschulen die Notwendigkeit von Online Kommunikation begriffen werden muss und Universitäten mehr zusammen arbeiten müssen um deren Studenten auf die Arbeitswelt vorzubereiten. In großen Firmen werden tagtäglich Onlinekonferenzen gehalten und der frisch gebackene Absolvent wird erst dann ins kalte Wasser geschmiessen, wenn es heißt: „Morgen Onlinebesprechung, Präsentation vorbereiten und präsentieren.“ Die Studierenden müssen schon in deren Bildungseinrichtungen darauf vorbereitet werden.

Genau aus diesem Grund finde ich es toll, dass ich an dieser Lehrveranstaltung teilneheme. Vor dem Kurs hatte ich noch nie etwas von MOOCs gehört, geschweige an einem Webinar teilgenommen. Ich bin definitiv dafür, dass die Uni Salzburg diesen Kurs auch in Zukunft weiterhin anbieten soll und eine online Zusammenarbeit mit anderen Universitäten stattfinden soll. Denn wie heißt es so schön, Übung macht den Meister. So würden sich die Studenten auch an Webinare gewöhnen und könnten damit leichter umgehen.

Liebe Grüße,

Sanita