2. MOOC ‚Social Computing‘ – Woche 2

Weiter geht es mit der 2.Woche meines MOOCS ‚Social Computing‘.  Dies ist somit auch die letzte Woche des kostenlosen Zugangs dieses MOOCS auf Coursera. Ich möchte in diesem Blog-Beitrag ein wenig über den Inhalt der Woche 2 berichten, dann nochmal genauer auf die Vernetzung und Kommunikation im Kurs eingehen, da ich dies nur kurz in meinem aller ersten Blog-Post angesprochen habe. Danach möchte ich noch ein Fazit zum Kurs ‚Social Computing‘  im Allgemeinen abgeben.

bild Social Comp

Woche 2

Im ersten Video der 2. Woche ging es darum, ob Teamwork oder generell Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und ihren Mitarbeitern funktionieren kann wenn man weit von einander entfernt ist. Ist es überhaupt möglich so zu arbeiten und wie kann eine solch ‚verteilte‘ Welt funktionieren?

Hier einige Fragen welche in dem Video besprochen wurden:

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Screenshot Romana Bobanovic am 23.04.2017 aus den Präsentations-Folien des Kurses

Nach einigen Jahren an Beobachtungen fanden Jim Herbsleb und seine Kollegen folgendes heraus:

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Screenshot Romana Bobanovic am 23.04.2017 aus den Präsentations-Folien des Kurses

Am Ende des Videos spricht der Mentor interessante Ideen an, welche die ‚Distance Collaboration Work‘ in naher Zukunft unterstützen könnte. Nach Skype und Google Hangout könnten die von Eric Palos und seinen Kollegen in den 90’ern vorgestellten Telerobots an Aufsehen gewinnen. Hier gäbe es die Möglichkeit einen physischen Avatar kreieren zu lassen und dieser erscheint dann als Telerobot und kann als sich bewegender Roboter mit persönlichem Avatar zu Meetings etc gehen. Der Teleroboter kann all das, was auch ein normaler Mensch kann – dies eröfnnet ganz neue Mögllichkeiten und ein ganz neues Gefühl als das normale Skype-Video per Bildschirm.

woche 2 telerobots

Screenshot Romana Bobanovic am 23.04.2017 aus den Präsentations-Folien des Kurses

Im zweiten und letzten Video der Woche 2 stellt der Mentor den Teilnehmern des Kurses einige wertvolle Themen und Beispiele vor, die erfolgreiches Betreiben von Social Media möglich machen.

  • Persuasive Communication > Freunde und Familie sind sogenannte ‚hot triggers‘
  • wichtig ist neue ‚hot triggers‘ zu finden
  • zusammengesetze ‚communities‘ egal welcher Art machen es einfacher, diese gesammelt über bestimmte Netzwerke anzusprechen
  • strong ties or weak ties? > Mark Granovetter testete mit einem Job-Verfahren-Experiment ob Jobsuchende eher mit strong ties (also Familienmitglieder, Freunde etc) eher Jobs erhalten oder mit weak ties (Menschen die sie kaum kennen,Bekannte aber keine Freunde etc). Er fand heraus, dass Menschen seltener Jobs durch ihre strong ties erhalten, da die Informationen sich mit dem des Jobsuchenden zu sehr überlappen und alles sich im engen Freundes- und Familienkreis dreht und abspielt. Der Informationshorizont der weak ties wird viel weiter und schneller verbreitet.
  • Hashtags als Orientierung und integrierter Part sozialer Netzwerke (user-created content) Öffentlicher Zugriff auf Hashtags
  • Öffentliches Kommunizieren von ‚Community Regeln‘ mit direkten Richtlinien oder aber indirekte Mentoren, welche im Netzwerk ‚aufräumen‘ und für Ordnung sorgen

 

Vernetzung & Kommunikation

Vernetzung und Kommunikation zwischen Kurs-Teilnehmern:

In meinem aller ersten Blog-Beitrag zu diesem MOOC bin ich bereits auf die Vernetzung zwischen den Teilnnehmern im Kurs eingegangen. Es gibt einige Threads und sogenannte Diskussions Foren in denen sich die Teilnehmer unter sich austauschen können, allerdings liegen die aktellsten Threads um einige Wochen zurück. Das Meet and Greet Forum, in dem sich jeder Teilnehmer vorstellen kann, ist das aktivste Forum. Die meiste Kommunikation zwischen  den Kurs-Usern entsteht bei der Bewertung der bereits erwähnten Peer-Assignments, welche am Ende jeder Woche hochgeladen werden müssen. Bei den Peer-Assignments muss jeder jeden bewerten und Feedback geben. Dabei gibt es ein bereits vorgefertigtes Protokoll, welches man ankreuzen soll und damit Punkte vergibt und bewertet wie gut das Assignment des anderen ist. Hier geben viele Teilnehmer Feedback und dadurch entsteht Kommunikation zwischen den Teilnehmern. Es gibt auch einen Thread, welcher extra eröffnet wurde um sein Assignment nochmal seperat mit einem Link in das Forum hochladen zu können, um von dort aus weitere User darum zu bitten, Assignments zu bewerten. So herrscht eine ständige Peer-to-Peer- Kommunikation.

Vernetzung zu anderen sozialen Netzwerken:

Eine Vernetzung zu  anderen sozialen Netzwerken ist mir nicht aufgefallen. Der Mentor beschreibt oft Beispiele aus Twitter oder Facebook aber direkte Links, extra Pages oder Gruppen auf externen Plattformen gibt es nicht. In den Power-Point Folien begleitend zu den Videos gibt es oft Bilder oder Screenshot von anderen Twitter-Accounts oder Facebook-Profilen als Beispiel oder Beleg zum Gelehrten aus den Videos, doch mehr nicht.

twitter-bsp-Woche 2

Screenshot Romana Bobanovic am 23.04.2017 aus den Präsentations-Folien des Kurses

 

Fazit

Der Kurs hat mir sehr gefallen, vor allem durch die Peer-to-Peer Funktion der Bewertung der User, ebenso wie die Funktion, dass man nicht Teile vom Kurs einfach überspringen konnte sondern alles vollständig mitmachen muss, um zur nächsten Wocheo der zum nächsten Kapitel zu gelangen – ich selber habe dadurch viel mehr mitgenommen als bei meinem ersten MOOC, welcher die Überspringen-Funktion hatte und man sich aber trotzdem ein Zertifikat erkaufen konnte. Dies ist hier nicht der Fall. Allerdings habe ich nur die 1-wöchige kostenlose Version des Kurses genutzt, daher weiss ich nicht, welche Features ich dadurch verpasste. Mir gefiel sehr gut, dass die Themen alle als Videos gezeigt wurden und der Mentor immer alles persönlich erklärte im Video. Zum Video gab es immer auch englische Untertitel, man musste also nicht zwingend zuschauen, man konnte auch einfach mitlesen. Die begleitenden Power-Point Folien zeigten viele Beispiele die im Video besprochen wurden nochmal viel deutlicher vor allem mit Bildern und Quellen. Das einzige was mir negativ aufgefallen ist, war die Kommunikation in den Threads – leider waren die Threads teilweise sehr veraltet und nicht aktuell. Aktive Diskussionen in den Foren blieben somit aus.

 

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