2. MOOC ‚Social Computing‘ – Woche 1

Da der Zugriff auf den MOOC ‚Social Computing‘ nur für eine Woche kostenlos verfügbar ist, war es natürlich nicht möglich für mich den Gesamtumfang des Kurses von 4 Wochen zu schaffen. Dennoch möchte ich euch gerne über die ‚kostenlose‘ Woche berichten, in der ich den Kurs belegte und beobachtet habe. Im ersten Beitrag zu diesem MOOC beschrieb ich schon ein wenig die Vernetzung und Internationalität. Bevor ich in diesem Beitrag zur Offenheit komme, würde ich noch gerne beschreiben welche Themen in diesem MOOC angesprochen  wurden und worum es genau geht. Ich habe den Kurs innerhalb einer Woche bis zur 2.Woche vollendet.

bild Social Comp

Woche 1:

Wie bereits im 1.Blog-Post zu diesem MOOC erwähnt, besteht der Kurs hauptsächlich aus Videos und Assignments. In der 1. Woche gibt es drei Videos, welche zwischen 14-18 Minuten dauern. Das erste Video beschreibt die sogenannte ‚Specialization‘, dass dieser Kurs in 8 Kurse aufgeteilt ist und Social Computing zum Kurs Nr. 3 gehört, dies habe ich bereits im ersten Blog-Beitrag erläutert. Im 2. Video gibt es eine Einführung zu Social Computing und es wird beschrieben und erklärt, was Social Computing eigentlich ist. Der Mentor geht in diesem Video auf die Möglichkeiten ein, wie man ‚Computing‘ nutzen kann um soziale Interaktion zu gestalten. Er gibt Beispiele was eine effektive online community ausmacht:

Gleiche Zeit/ Gleicher Ort

  • Face 2 Face Interaktion
  • Gruppendiskussionen
  • Brettspiele

Andere Zeit/ Gleicher Ort

  • Flughafenanzeigen (Ankunft/Abflug)

Gleiche Zeit/ Anderer Ort (Technologien)

Wir benötigen Technologien, sobald wir uns an einem anderen Ort befinden!

  • Telefon (entstand als erstes)
  • Video-Konferenzen wie Skype
  • Emails
  • Virtuelle Welt
  • Shared-Screen

Gleiche Zeit/ Anderer Ort (Affordanz/Angebotscharakter)

  • Multi-User Teilnahme
  • Nonverbal cues ‚wie gerufen‘ gleichzeitig
  • Verschiedene Levels von Treue in Text, Sprache, Avatar

Andere Zeit/Anderer Ort

  • Post (entstand als erstes)
  • Soziale Netzwerke wie Facebook
  • Wiki
  • Blogs
  • Kommunikation und Koordination

Neben Fragen in Quiz-Form, welche immer mal wieder in den Videos aufpoppen, gibt es auch eine begleitende Power-Point Präsentation zum Video, welche man sich während oder nach dem Video ansehen kann.

 

Im letzten Video der 1.Woche des MOOCs geht es um die Schwierigkeiten in der Nutzung von Social Computing.

Der Mentor erklärt, dass das sogenannte ‚Social Life‘ und soziale Interaction kontextabhängig und kontextspezifisch ist, das bedeutet dass man sich je nach Situation im Leben anders verhält, oder anders präsentiert und darstellt. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn man am Strand mit Freunden ist und sich jemand neuem vorstellt, weißt man ein ganz anderes Verhalten auf, wie wenn man sich bei einem Meeting vor Geschäftsleuten vorstellt. Die Herausforderung für Technologien liegt genau hier, denn sie ignorieren dieses multidimensionale und kontext-spezifische Verhalten. In  diesem Video ging es um Probleme in Sozialen Netzwerken, welche entstehen können und schnell zu einem Kollaps führen. Er greift auf, wie wir als ‚Designer‘ diese Probleme beheben können und somit nur die Vorteile aus Social Computing ziehen. Der Mentor greift das Beispiel einer handgeschriebenen Patientenakte auf und dann die Nachteile davon. Danach stellt er das Konzept von einer digitalen Patientenakte vor und man merkt schnell, dass elektronische Patientenakten viel mehr Vorteile bringen wie zB, dass alles automatisch ablaufen kann oder weniger menschliche Fehler können passieren. Er weißt jedoch darauf hin, dass auch hier technische Probleme auftreten können, sowie Verwechslungen oder eben die Face2Face- Kommunikation zwischen Patient und Doktor wird maßgeblich eingeschränkt.  In diesem Video gilt es über folgende Frage nachzudenken und Ansätze für Lösungen zu finden: Wie können wir die Vorteile einer Papier-Patientenakte mit den Vorteilen welche wir in der elektronischen Patientenakte sehen, so verbinden und verknüpfen, dass wir ein Maximum-Ergebnis an Vorteilen erzielen? Um dieses Maximum zu erreichen müssen viele Dinge miteinbezogen werden. Ein hoher Grad an Flexibilität und eine Minimierung der Distanz zwischen der jetzigen Praxis und neuer Technologien, kann dabei helfen die digitale Ära weiter auszubauen.

Distance

Sceenshot Romana Bobanovic am 22.04.2017 aus den Präsentationsfolien des Coursera-Kurses

 

Zur Offenheit:

Wie bereits ganz amAnfang erwähnt, ist dieser MOOC für jeden Teilnehmer für eine Woche kostenlos zugänglich. Wenn man sich innerhalb von 7 Tagen niht wieder abmeldet, muss der Kurs für den gesamten Zeitraum bezahlt werden, dies wird vom Konto abgezogen, da man bevor man sich in den Kurs einschreiben konnte, seine Kreditkarten oder PayPal Account als Sicherheit hinterlegen musste. Der Aspekt der Offenheit ist in diesem Kurs nicht ganz gegeben finde ich. Nach dem Log-In findet man sich allerdings schnell zurecht und man sieht link in einem Balken, welche Updates anstehen und was man bisher vom Kurs erreicht hat. Man sieht eine Aufgliederung nach Wochen welche alle Videos und Assignments beinhalten. Nachdem man alle Videos der Woche angesehen und durchgearbeitet hat, gibt es am Ende jeder Woche ‚Assignments‘ die hochgeladen werden müssen, ansonsten kommt man nicht zur nächsten Woche und wird nicht freigeschalten.

ID-Verification Einschränkung der Offenheit

Screenshot Romana Bobanovic am 22.04.2017 aus dem Kurs Social Computing– Erhalten eines Zertifikats ist nur mit einer Verifizierung der eigenen Identität und Zahlung möglich > Einschränkung der Offenheit

 

Nachdem ich mein Assignment in Woche 1 hochgeladen hatte, musste ich erst die Arbeiten anderer Kurs-Teilnehmer bewerten (Peer-Graded-Assignment) damit meine Aufgabe auch bewertet werden kann. Das heißt es nützt nichts seine Aufgabe hochzuladen und dann zu warten und nichts zu tun. Ich finde diese Idee sehr gut, da man so immer sehen kann wie andere die gleiche Aufgabe gelöst haben und man kann Feedback geben aber ebenfalls auch selber Feedback erhalten, was wiederum die Kommunikation im Kurs stärkt. Leider wurde meine Aufgabe nur von 2 Personen bewertet und nicht sehr ausführlich. Es wurde nur kurz in einem Satz beschrieben was fehlte, und was gut gemacht wurde. Leider konnte ich die Teilnehmer nicht persönlich nicht anschreiben um genaueres zu erfahren.

In meinem nächsten Beitrag möchte ich über meine 2. und somit auch letzte Woche des Kurses berichten, welche ich innerhalb der kostenlosen 7 Tage geschafft habe durchzuarbeiten. Ebenso werde ich nochmals genauer auf die Vernetzung (vor allem mit anderen Social Media Plattformen) eingehen.

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