Was tun Mooc-Anbieter um bildungsferne Schichten zu erreichen?

Anbieter: Udacity, edX, Coursera und iversity

Warum? Ziel ist es, universitäre und allgemeine Inhalte einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen und Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich weiterzubilden. Man kann aber auch einfach aus Interesse & Spaß mitmachen.

Die Stärken von Moocs liegen in mehr Effizienz und größeren Teilhabechancen und  auf Effizienz.

Bildung für alle, egal ob arm oder reich, egal wo auf der Welt.

MOOCs stehen für Öffnung und neue Verbindungen

Das Format der MOOCs wurde zwar ursprünglich für die Hochschullehre selbst eingesetzt, wird jedoch zunehmend auch für die Öffnung der Hochschulen verwendet.

In den USA werden MOOCs längst als Medium diskutiert, das Arbeitsplätze, Universitäten und Weiterbildungseinrichtungen mit anderen Orten des Lebenslangens Lernens verbindet.

Viele Onlinekurse können nicht nur von inskribierten Studierenden besucht werden, sondern sind offen für alle. Man besucht sie im Kontext der eigenen Arbeit oder aus privaten Interessen. Es kommt damit zu einer Verbindung von Lernsphären, Lernorten und Lernanlässen, zwischen Orten des formalen, non-formalen und informellen Lernens.
Bildungsferne Schichten können wie erreicht werden?

> Höhere Effizienz

>verbesserte Teilhabe

>Verbindungen mit weiteren Lernsphären sind durchwegs auch aktuelle Anliegen.

> MOOCs haben hier viel zu bieten und hohes Potenzial

>Moocs sind oft kostenlos

Beispiel: In Österreich hat unlängst ein Beispiel Furore gemacht, als der MOOC „Gratis Online Lernen 2014” mit dem österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung 2015 in der Kategorie „Digital Literacy” ausgezeichnet wurde: dieser Kurs wandte sich erfolgreich an Lernende mit geringen Vorkenntnissen und brachte ihnen das Lernen im Netz näher.

In England gibt es erfolgreiche Basisbildungsangebote zum Beispiel in Alltagsmathematik,

 

Literatur:
MOOCs sind in den USA zu einem großen Renner am akademischen Bildungsmarkt geworden. Es handelt sich dabei um Lehrveranstaltungen, Vorträge, sogar ganze Lehrgänge, die ins Internet gestellt werden und jedem zugänglich
sein sollen. Damit soll nach den Erfindern und Entwicklern von MOOCs die Online-Lehre die akademische Landschaft, insbesondere die universitäre Lehre revolutionieren. Die Botschaft ist stark und verlockend: Verheißen wird eine Demokratisierung des Zuganges – weil kostenlos – zu einem akademischen Studium. Mit
Hilfe von MOOCs sollen Interessenten auf der ganzen Welt via Internet in
die Lage versetzt werden, Lehrgänge, Vorlesungen von Spitzenunis,
Online universities, Spitzenprofs etc. virtuell zu besuchen / belegen und im Prinzip auch
mit Prüfungen, Zertifikaten o.ä. abschließen können. Diese Perspektive macht die besondere Attraktion für die Studierenden in den Ländern aus, wo (z.T. exorbitante) Studiengebühren eingehoben werden bzw. wo das Netz vonHochschulen sehr dünn ist, Zugangsmöglichkeitenbeschränkt oder sehr (sozial)selektiv sindetc. MOOCs sollen diese Barrieren überwinden helfen.Diese Entwicklung nahm ihren Ausgang an den EliteUniversitäten derUSA. Kaum startetenmdie ersten Prototypen, liefer(te)n sich Anbieter wie die Onlineuniversität Udacity (gegründetvon Sebastian Thrun), Coursera (Stanford University), edX (Harvard und MIT), usw. einenheftigen Konkurrenzkampf. Waren es ursprünglich Kurse vor allem aus Informatik, Webdesign, AI, Statistik,Algorithmentheorie, sind es aktuell Hunderte von Kursen aller Art.Hauptattraktion der MOOCs ist, dass sie von Lehrenden angeboten werden, die an Elitehochschulen (der sog. Ivory Leaguein den USA) unterrichten. Die Werbung suggeriert, dass die Belegung diese Kurse den Zugang zu exzellenter akademischer Qualifikation ermöglicht – die in den USA ansonsten mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden ist – und in weiterer Konsequenz ökonomische Verwertbarkeit verspricht, also MOOCs als sinnvolle zu-kunftsfähige Investition erscheinen lässt.

 

https://slawistik.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_slawistik/Fachdidaktik/Die_auff%C3%A4llig_verd%C3%A4chtige_Begeisterung_f%C3%BCr_MOOC_u.pdf

Link: http://imoox.at/wbtmaster/startseite/

 

Literatur: Studie: https://ec.europa.eu/epale/sites/epale/files/nvl_mooc_eng_10032015_print_0.pdf

https://www.researchgate.net/publication/293884848_Proceedings_of_the_European_Stakeholder_Summit_on_experiences_and_best_practices_in_and_around_MOOCs_EMOOCS_2016

 

Quellen: http://erwachsenenbildung.at/aktuell/nachrichten_details.php?nid=9934

 

Badges

sind kleine digitale Bilder, die in verschiedenen E-Portfolios angezeigt werden können

 

Der MOOChub ist der Zusammenschluss verschiedener MOOC-Portale von Hochschulen. Um den Zugang zur Bildung zu erleichtern bieten alle Mitglieder im MOOChub ebenso sämtliche MOOCs der anderen Mitglieder auf ihren Plattformen an.

 

Nudge (engl. für Stups oder Schubs, Plural: nudges) ist ein Begriff der Verhaltensökonomik, der maßgeblich durch den Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler und den Rechtswissenschaftler Cass Sunstein und deren Buch Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth, and Happiness (2008, dt: Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt) geprägt wurde: Unter einem Nudge verstehen die Autoren eine Methode, das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise zu beeinflussen, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen oder ökonomische Anreize verändern zu müssen.[1] Seit deren Veröffentlichung findet der Begriff auch in anderen Gebieten Anwendung, etwa der Marketing-Kommunikation.

Es war bereits bekannt, dass Menschen nicht die optimale Entscheidung für sich treffen konnten. Die Individuen essen ungesünder, treiben weniger Sport, sparen zu wenig für die Zukunft und treiben Prokrastination. Außerdem zeigte die experimentelle Wirtschaftsforschung, dass Individuen trotzdem einen Fehler begehen, obwohl die rationale Beurteilung existierte. Durch die sogenannten „Nudges“ kann dies nach Thaler und Sunstein ausgeglichen werden. In einer Cafeteria wird zum Beispiel Obst und Gemüse auf Augenhöhe platziert. Der Grund dafür ist, dass Individuen vermehrt das gesunde Essen konsumieren als den Verzehr von ungesunden Speisen. Wenn solche Nudges vom Staat eingesetzt werden spricht man vom sog. „libertären Paternalismus“.

Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Nudge

 

 

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