MOOC Start – Woche 1

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MOOC ‚Open Innovation‘ by FutureLearn

Am Montag den 27. März 2017 ist mein 1.MOOC namens ‘Open Innovation’ der Durham University auf der Plattform FutureLearn gestartet. Der Kurs ist kostenlos und wird insgesamt 3 Wochen dauern und beinhaltet einen wöchentlichen Aufwand von bis zu 4 Stunden. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit am Ende des Kurses ein Zertifikat zu erhalten, welches 59.00 GBP kostet. Der MOOC wird von Herrn Dr. Christos Tsinopoulos abgehalten. Im Verlaufe des Kurses wird dann noch das ganze MOOC Team vorgestellt, welche ab Woche 2 zu sehen sein werden. Dazu gehören Dr. Mat Hughes, Dr. Tim Hammond und Professor Kiran Fernandes. Diese so genannten Mentoren sind da, um Kommunikation und Diskussionen zwischen den Teilnehmern anzuregen, so steht es in der Beschreibung. Dies werde ich in den nächsten Wochen unter Beobachtung stellen.

Über FutureLearn:

Die Plattform FutureLearn bietet eine große Anzahl an Online-Kursen mit akademischem Hintergrund an, welche online und kostenlos für jeden zugänglich sind. 2015 vermeldete die britische Plattform bereits über mal als 1 Millionen registrierte Nutzer und Nutzerinnen. Diese große Zahl an Nutzern bietet ein großes Potenzial der Vernetzung. Mittlerweile kooperieren nicht nur führende Institutionen wie BBC etc sondern auch Universitäten mit FutureLearn.

Über den Kurs ‚Open Innovation‘:

Ich möchte noch kurz einen Überblick verschaffen worum es in diesem MOOC geht und welche Ziele es verfolgt:

Auf der Startseite wird der Kurs als offener Kurs beschrieben, der für jeden zugänglich ist, der Interesse im Bereich der ‚Open Innovation‘ hat. D.h es sind keine größeren Voraussetzungen notwendig außer: das Interesse an Research & Development sowie Supply Chain Management. Es geht um die Ideenfindung für Innovationen aus der Außenwelt, wie zum Beispiel Kunden, Wettbewerber etc   – diese sollen dann ins eigene Supply Chain Management eingebunden werden um neue Prozesse, Produkte und Services zu entwickeln.

Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmer in der Lage sein Folgendes zu erreichen:

  • Erklären können was ‚Open Innovation‘ bedeutet
  • Das ‚Open Innovation‘- Model mit anderen Innovationsmodellen im Produkt-, Prozess und Service-Bereich vergleichen können
  • Quellen an Ideen identifizieren und herausfinden wie ‚Open Innovation‘ Einsatz im Supply Chain Management findet
  • Mögliche Risiken identifizieren, welche in Verbindung mit ‚Open Innovation‘ entstehen können
  • ‚Open Innovation‘ im Service-, Produkt-, und Prozess-Bereich anwenden können

Aufbau und Struktur des Kurses:

Übersicht

‚Course Outline‘ (Screenshot 28.03.2017 Romana Bobanovic)

START WOCHE 1

In den nächsten Wochen werde ich das MOOC auf die Vernetzung, Internationalität und Offenheit genauestens untersuchen. Bisher ist mir folgendes aufgefallen:

Vernetzung:

Der MOOC ‚Open Innovation‘ bietet den Teilnehmern sich im Kurs online auszutauschen in Form von Kommentaren nach jedem Kapitel. Unter jedem der Kapitel sind Kommentar-Boxen aufgeführt, welche die Teilnehmer dazu einladen sollen Diskussionen entstehen zu lassen, Fragen stellen zu können aber auch die gestellten Fragen des Course-Leaders  im Kapitel zu beantworten und auf andere Kommentare von Usern einzugehen.

Hier ein Beispiel:

Beispiel Kommentar

Screenshot 28.03.2017 Romana Bobanovic

Wenn auf einen Kommentar von einem selbst geantwortet wurde erhält man eine Benachrichtigung. Unter vielen Beiträgen finden sich immer wieder Kommentare und vor allem auch gezielte Fragestellungen der Mentoren zu den jeweiligen Kommentaren der User wie beispielsweise hier :

Mentor Bsp

Screenshot 28.03.2017 Romana Bobanovic

Es zeigt, dass die Mentoren versuchen eine Interaktion zu erzeugen  um die Kommunikation und Vernetzung zwischen den Usern aufrecht zu erhalten. So können weitere Inhalte und Gedankengänge der Teilnehmer ausgetauscht und vertieft werden. Ich finde aber jedoch, dass die Kommentar-Funktion anders ausgeführt werden müsste, damit eine rege Diskussion zwischen den Usern entstehen kann. Es erscheint mir so, dass viele Kommentare auch einfach untergehen und nicht gelesen werden. Es gibt keine Funktion, dass sich User privat über das Kapitel hinaus in einem separaten privaten-Chat austauschen können. Sobald das Kapitel abgeschlossen ist, geht man weiter auf die neue Seite, unter welcher wieder eine neue Kommentar-Runde eröffnet wird. Man springt ständig zwischen den Kapiteln hin und her um diskutieren zu können. Wenn der Kurs vorbei ist, gibt es keine Möglichkeit mit anderen Usern noch weiter in Kontakt zu bleiben oder privat weiter zu schreiben. Wie man dies noch verbessern oder effizienter gestalten könnte, werde ich die nächsten Wochen beobachten mit anderen MOOCS vergleichen und  dann dokumentieren.

Internationalität:

Die Plattform FutureLearn stammt aus Großbritannien, daher werden alle MOOCS auf Englischer Sprache abgehalten. Natürlich entsteht dadurch ein User-Pool aus verschiedenen Ländern aus der ganzen Welt. Dies ist auch schnell an den Namen in den Kommentaren ersichtlich.  Videos die in manchen Kapiteln zu finden sind, werden vom Course-Leader auf Englisch mit Englischem Untertitel abgehalten. Auch das Thema ‚Open Innovation‘ lädt User aus aller Welt ein mitzumachen. Dieser Kurs ist nicht länder- oder sprachspezifisch begrenzt. Weitere Beobachtungen folgen..

Offenheit:

Der MOOC ‚Open Innovation‘ zeichnet sich dadurch aus, dass er online und frei für jeden zugänglich ist und betont damit den Aspekt der Offenheit. Die Anmeldung erfolgt kostenlos und man trägt lediglich seinen Namen und seine E-Mail Adresse ein. Alternativ kann auch die Anmeldung über das eigene Facebook-Profil erfolgen. Ohne Anmeldung bzw. Log-In der User in den Online-Kurs wird nur eine kurze und grobe Darstellung des Kurses angezeigt. Diese Darstellung beschreibt in einigen kurzen Sätzen den Inhalt und die Ziele des Kurses. Ebenfalls werden in Stichpunkten die Kosten, der Arbeitsaufwand in Stunden, die anbietende Universität, der Course-Leader, der Fach-Bereich des Kurses, die Sprache sowie die Kosten für ein Zertifikat, aufgelistet.

Nach dem Log-In erhält der User eine Einsicht in den Aufbau der einzelnen Wochen. Hier gibt es eine Gliederung der einzelnen Themenbereiche und Aufgabenstellungen, die der User zu bewältigen hat. Zu diesen Aufgaben gehören beispielsweise Beantwortung von Fragen, sowie kurze Video-Clips des Course-Leaders oder Artikel die gelesen werden sollen. Nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Themenbereich wird dieser in Farbe hinterlegt, so dass man einen Überblick hat was man bereits erledigt hat und in welchem Kapitel man sich gerade befindet.  Bei diesen Aufgaben handelt es sich meistens um die Beantwortung von Fragen oder das Anregen zum Nachdenken über bestimmte  Aussagen nach einem Video oder nach einem Artikel um so den  Usern die Möglichkeit zu geben über die Kommentar-Funktion zu antworten und eine Diskussion entstehen zu lassen.

Overview

Wochen- und Themenübersicht für angemeldete Teilnehmer (Screenshot 28.03.2017 Romana Bobanovic)

Weitere Berichte folgen in Woche 2… #staytuned

Quellen:
http://www.hrm.de/fachartikel/mehr-als-nur-abgefilmte-vorlesung:-massive-open-online-courses-13903

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